(Ethan Watters in GEO Nr. 4/2007) - Eine neue Disziplin, die »Epigenetik«, räumt mit alten Vorstellungen auf: Gene sind nicht starr, sondern ein Leben lang formbar. Wir selbst können sie durch den Lebensstil, etwa die Ernährung, an- oder ausschalten. Genetisch beeinflussten Krankheiten lässt sich so vorbeugen. Sogar über das eigene Leben hinaus: bei Kindern und Kindeskindern...
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Lesetipp: Wie Sie mit Gedanken und Gefühlen Ihre Gene positiv beeinflussen können
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Sonntag, 20. April 2008
GEO über Epigenetik
Montag, 31. März 2008
Intuition wird salonfähig - auch im Management
(openPR) - Seit dem Jahr 2007 zeichnet sich ein neues Trendthema ab: Intuition - aber nicht nur im Privatleben sondern auch und gerade im Beruf. So titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 30. September 2007: »Die Macht der Intuition« und doppelte damit den gleichnamigen Titel des Buches von Prof. Dr. Gigerenzer. Der Autor Herr Wittershagen fokussierte das Thema Intution für Führungskräfte.
Und so lässt sich im Lande ein interessante Entwicklung beobachten: An zunehmend mehr Akademien wird mittlerweile auch Intuition in Fortbildungen angeboten.
Allerdings stellt sich die Frage, wofür und in welchen Arbeitsbereichen Intuition überhaupt hilfreich sein soll. Eine differenzierte Darstellung findet sich dabei in nur in seltenen Fällen. Zudem wird Intuition meist auf Erfahrungswissen reduziert, was eine deutliche Verkürzung darstellt. Denn Intuition speist sich auch aus unbewusster Wahrnehmung und Informationsverarbeitung. Der augenblickliche Forschungsstand geht davon aus, dass wir pro Sekunde 11.000.000 Bits unbewusst und nur 50 Bits bewusst wahrnehmen. Somit übersteigt unsere unbewusste Wahrnehmung unsere bewusste um den Faktor 220.000.
Da bleibt dann nur noch eine Frage: Wäre es nicht eine unökonomische Ressourcenverschwendung, unbewusste Prozesse von Mitarbeitern und Führungskräften einfach zu ignorieren?
Homepage: www.a-zeuch.de
Blog: www.psychophysik.com/integral-blog
Podcast: www.dasabenteuerleben.de
Freitag, 21. März 2008
Psychosomatik: Wenn die Seele durch den Körper spricht (Hans Morschitzky, Sigrid Sator)
Aus dem Vorwort von »Wenn die Seele durch den Körper spricht - Psycho- somatische Störungen verstehen und heilen«:
»Zahlen, die aufhorchen lassen: Bei einem Viertel aller Patienten werden keine oder keine ausreichenden organischen Ursachen gefunden – trotz modernster High-Tech-Medizin und ausführlichster Untersuchungen. Viele Betroffene können die Diagnose „ohne Befund“ (o. B.) einfach nicht glauben und entwickeln einen regelrechten „Ärzte-Tourismus“, der in der Fachsprache „Doctor-Shopping“ genannt wird. Diese Menschen sind oft tief verzweifelt, fühlen sich von den Ärzten nicht verstanden oder gar als Simulanten abgestempelt.
Bei zahlreichen anderen Patienten wurzeln die körperlichen Beschwerden sehr wohl in organischen Ursachen; zudem wirken aber auch psychische und soziale Faktoren und beeinflussen die Krankheitsentwicklung sehr ungünstig. In beiden Fällen also besteht ein enges Zusammenspiel von körperlichen und psychischen Faktoren. Ein Denken in Körper-Seele-Zusammen- hängen ist in der Medizin sowohl angesichts des großen individuellen Leidensdruck als auch hinsichtlich der hohen volkswirtschaftlichen Kosten psychosomatischer Leidenszustände unbedingt erforderlich.
Immer mehr Menschen suchen ja geradezu nach einer ganzheitlichen Erklärung und Behandlung ihrer Beschwerden und wünschen sich sehnlich eine Medizin, die auch die seelischen Aspekte stärker berücksichtigt. Dies zeigt sich auch in der Nachfrage nach entsprechender Literatur. Der Markt wird von einer umfangreichen Populärliteratur dominiert, die als Mischung aus Esoterik, positivem Denken und Psychologismus bezeichnet werden kann und das Psychosomatik-Verständnis des deutschen Durchschnittslesers stark geprägt hat. Angesichts der in der klinischen Alltagspraxis leider oft noch immer dominierenden „Medizin ohne Seele“ entsprechen diese Bücher zwar dem Bedürfnis vieler Menschen nach einer humanen Medizin, sie vermitteln jedoch eine andere extreme Betrachtungsweise, nämlich eine „Seele ohne Körper“.
Dieses Buch positioniert sich ganz bewusst „in der Mitte“ und möchte eine umfassendere, komplexere Sichtweise psychosomatischer Störungen vermitteln: auf der Basis eines biopsychosozialen Krankheitsverständnisses, das körperliche Störungen als komplexes Geschehen mit psychischen, psychosozialen und biologischen Komponenten versteht.
Ziel dieses Buches ist eine im besten Sinne populäre, leicht verständliche und gleichzeitig seriöse Darstellung der Psychosomatik. Im Mittelpunkt stehen die körperlichen Störungen ohne organische Ursachen (somatoforme und dissoziative Störungen) und die körperlichen Störungen mit psychologischen Faktoren und Verhaltenseinflüssen (psychosomatische Störungen im engeren Sinn).
Das Buch richtet sich an alle Betroffenen, deren Angehörige, aber auch an Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten und die ganze interessierte Öffentlichkeit. Vor allem jedoch soll es Menschen mit psychosomatischen Störungen eine Hilfestellung beim ersten Schritt zur Heilung bieten, nämlich sich selbst besser zu verstehen.
Wir beide wünschen Ihnen von Herzen eine Gewinn bringende Lektüre mit positiven Auswirkungen auf Sie selbst und andere.
Sigrid Sator, Hans Morschitzky«
»Wenn die Seele durch den Körper spricht. Psychosomatische Störungen verstehen und heilen.« bei Amazon kaufen
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Mittwoch, 19. März 2008
Analyse unbewusster Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster mittels GPOP
»...Menschliches Verhalten ist nicht zufällig, auch wenn es machmal so scheint. Es existieren Muster. Menschliches Verhalten ist klassifizierbar: Es kann beschrieben werden, wie Menschen beispielsweise Informationen bevorzugt aufnehmen und Entscheidungen darüber treffen. So lässt sich die bewusste Aktivität nach zwei Wahrnehmungsprozessen und zwei inneren Beurteilungsprozessen differenzieren.
Polar dargestellt bedeutet das, dass Menschen zur Wahrnehmung entweder ihre fünf Sinne oder ihre Intuition bevorzugt einsetzen, bei ihren Entscheidungen entweder bevorzugt ihren analytischen Verstand bemühen oder gefühlsmäßig reagieren. Menschliches Verhalten ist unterschiedlich, weil es bestimmte Neigungen und Präferenzen gibt.
Wir verhalten uns und entscheiden so, weil wir bestimmte Präferenzen haben - andere Menschen mit anderen Präferenzen entscheiden anders. Dieses "Anderssein" ist der Grund oder Schlüssel für misslungene oder gelungene Kommunikation, für Konflikte oder deren Lösung, für Abneigung oder Verständnis, für ineffektive oder synergetisch handelnde Teams...«
Quelle: GPOP - Golden Profiler of Personality (PDF)
Foto: Thomas Krings
Link zum Thema:
Gute Verkäufer machen es sich leicht
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Sonntag, 16. März 2008
Das Problem mit dem Unbewussten
Zitat aus dem Vortrag »Das Unbewusste - ein psychologisches Unding? Ein blinder Fleck Luhmanns und wie man ihn aufhellt. Gehirnforschung - Psyche - Bewusstsein« von Dr. Harald Wasser, gehalten in Hamburg am 04.09.2006 im Institut für systemische Studien:
»...Gehen wir nun in medias res und beginnen wir also mit der Frage, warum Luhmann abgelehnt hat, die Psyche anders denn als Bewusstsein zu beschreiben?
Luhmanns Bewusstseinsmodell schloss die Annahme eines Unbewussten von Anfang an aus. Der entscheidende Grund dürfte dabei darin gelegen haben, dass er von Husserl herkommend die bewusstseinsphilosophisch tradierte Gleichsetzung von Psyche und Bewusstsein übernommen hatte. Wenn man aber das psychische System als identisch mit dem Bewusstsein ansieht, verbietet sich natürlich schon rein logisch jede Annahme, dieses System könne auch unbewusst operieren. Nun sah sich Luhmann allerdings in der Situation, erklären zu müssen, wie so prominente Theorien wie die Psychoanalyse dazu kommen können, es gebe unbewusste Operationen.
Seine Antwort war ganz auf die Therapiesituation der Psychoanalyse bezogen und lautete, das Unbewusste sei schlicht ein »Unding«, ein bloßes »Artefakt der Beobachtung«. Er sprach auch wörtlich davon, es sei eine Un-heit und wies darauf hin, dass es Un-heiten – oder wie manche heute sagen: Un-jekte – nicht geben könne, da sie nur negativ bestimmt seien. Aus dem bloßen Fehlen von etwas ergebe sich kein eigenständiger Gegenstand.
Ich denke, für Un-heiten und Unjekte trifft Luhmanns Kritik durchaus zu. Die Frage ist aber: Handelt es sich tatsächlich beim Unbewussten um einen nach dem Muster von Unheiten konstruierten Gegenstand? Zielen Psychologen und Neurophysiologen tatsächlich auf etwas nur negativ Bestimmtes, wenn sie vom Unbewussten sprechen? Ich werde im Nachfolgenden versuchen, nachzuweisen, dass dies keineswegs so ist. Der Begriff des Unbewussten funktioniert weit mehr nach dem Muster des »Un-hörbaren« oder des »Un-Sichtbaren«: Etwas »Unhörbares« ist aber keine Unheit, kein Unjekt, sondern etwas, dass man vielleicht zum Beispiel sehen, aber eben nicht hören kann. So wie etwas »Unsichtbares« durchaus fühlbar, geschmackvoll, duftend oder hörbar sein kann. Ein Haken an der Sache sei zugestanden: Anders als Unsichtbares, das man hören kann, lässt sich über das Unbewusste qualitativ nicht viel sagen. Aber auch darauf werden wir gleich zurückkommen...«
Link zum vollständigen Beitrag...
Homepage von Dr. Harald Wasser - Systemtheorie und Konstruktivismus
Fotos: Sabrina Roth, LUMAS
Hintergrund:
Systemisches Denken – Systemische Therapie
Im wissenschaftlichen Denken haben zwei Entwicklungen tiefgreifende Auswirkung auf das Verständnis des Menschen und somit auch auf die Psychotherapie gehabt. Es handelt sich um die Systemtheorien und konstruktivistischen Erkenntnistheorien.
Die Systemtheorien machen komplexe Zusammenhänge zu ihrem Gegenstand und bieten somit einen angemessenen Zugang zu der Komplexität zwischenmenschlicher Phänomene wie sozialen Systemen und Kommunikation. Sie erlauben es, menschliche Konflikte und ihre Behandlung als kommunikative Vorgänge aufzufassen.
Konstruktivistische Erkenntnistheorien binden Kognition an die biologischen und sozialen Besonderheiten der Menschen, verzichten also auf die Annahme, es gäbe einen Zugang zu einer vom/von der Beobachter/-in unabhängigen, objektiven Welt. Menschen werden hierbei als zugleich autonom und sozial eingebunden verstanden.
Quelle: Institut für systemische Studien e. V.
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Samstag, 15. März 2008
Unbewusste bzw. unterbewusste Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster
Unbewusste bzw. unterbewusste Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster sind automatisierte Reaktionsmechanismen, die unsere Selbst- und Fremdwahrnehmung und unser Verhalten steuern können, als wären wir ein Roboter, in dem gerade ein ganz bestimmtes Softwareprogramm ausgelöst wurde. Ein spezifischer Reiz reicht als »Schalter« gewöhnlich aus und wir „produzieren“ Gefühle und neigen zu bestimmten - uns häufig nicht bewussten - Verhaltensmustern. Markus C. Schulte von Drach beschreibt in der Süddeutschen Zeitung sehr plastisch das unterbewusste Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster »Fremdsabotage«:
»Warum spüle ich nach dem Abendessen regelmäßig nicht ab, trotz der wiederholten Bitten meiner Frau? Und warum liefere ich diesen Artikel nicht um zwölf Uhr ab, sondern erst viel später - obwohl mein Chef mich doch eindringlich gebeten hat, möglichst schnell fertig zu werden? Entschuldigung – aber ich kann gar nichts dafür. Und um diesem Vorwürfen gleich vorzubeugen - es handelt sich nicht um Trotz.
Wie eine Studie von Wissenschaftlern der Duke University in Durham zeigt, handle ich den Bitten der anderen völlig unbewusst zuwider – vermutlich weil ich das Gefühl habe, diese Wünsche bedrohen meine Autonomie. Initiiert hat die Untersuchung Tanya L. Chartrand, die sich nicht erklären konnte, warum ihr Ehemann die Wünsche seiner geliebten Frau, er solle im Haushalt helfen, immer wieder zu ignorieren scheint.
„Mein Mann“, so berichtet Chartrand, „hat eine ärgerliche Tendenz, häufig genau das Gegenteil von dem zu tun, worum ich ihn bitte“...« (Quelle: »Unschuldiger Trotz«, Süddeutsche Zeitung vom 14.02.2007)
Unbewusste bzw. unterbewusste Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster können eine Folge unserer Veranlagung aber auch unserer frühkindlichen Erfahrung sein. Macht ein Kind die Erfahrung, dass es von einem oder beiden Elternteilen förmlich erdrückt, überrumpelt oder in seiner Selbstentfaltung stark eingeschränkt wird, so kann daraus Schritt für Schritt der Reaktionsautomatismus »Fremdsabotage« werden. Nicht bewusst und mit böser Absicht, sondern unbewusst als (zum Zeitpunkt der Entstehung) wertvolle und wichtige Selbsthilfe.
Entsprechende Muster lassen sich nicht nach Schema F decodieren. Entfaltungshemmende frühkindliche Erfahrungen müssen nicht zwangsläufig zum unbewussten Programm »Fremdsabotage« führen. Sie können auch in das Programm »Selbstsabotage« (Selbstbild: Ich bin wertlos) münden ... oder schlicht und ergreifend heilen und verschwinden. Es ist daher empfehlenswert, mit voreiligen Interpretationen und Empfehlungen sehr zurückhaltend zu sein. Gerade für dritte (psychologisierende) Personen, ob Laien oder Therapeuten, besteht immer die große Gefahr, dass sie eigene unbewusste Themen oder Erfahrungen in eine andere Person hineinprojizieren.
Unbewusste Reaktionsautomatismen können dann eine wertvolle Quelle für die Entwicklung und Reifung der eigenen Persönlichkeit werden, wenn wir sie (und damit uns) frei von jeglichen Werturteilen annehmen, akzeptieren ... ja sogar lieben. Der erste ... und anspruchsvollste ... Schritt besteht darin, sie zunächst einmal bewusst zu machen. Der zweite Schritt kann darin bestehen, sie - wenn wir dies wollen - zu heilen und aufzulösen. Wir nehmen sie zunächst noch wahr, entscheiden uns dann jedoch - wenn wir dies wollen - sie ganz entspannt und locker ... immer öfter ... durch ein neues Verhalten oder durch eine neue Wahrnehmung zu ersetzen.
In Hinblick auf das von Markus C. Schulte von Drach beschriebene unbewusste Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster »Fremdsabotage wegen Bedrohung der eigenen Autonomie« kann die Lösung z. B. darin bestehen, unsere Gefühle und unser automatisiertes Verhalten zunächst ... quasi aus der Vogelperspektive ... zu beobachten, zuzulassen, um uns anschließend innerlich die Erlaubnis zu geben, nun ein neues Muster einzuüben: beispielsweise »faire Kooperation«. Nicht zwanghaft, nicht unter Druck ... sondern locker und entspannt. Wenn wir dies wollen, wenn es sich für uns gut anfühlt.
Mehr zu diesem Thema in meinem E-Book Psychophysik 2.0: Bedienungsanleitung für das Unterbewusstsein.
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Donnerstag, 13. März 2008
Glaubenssysteme: Die Welt ist (auch) das, was wir von ihr denken...

»Evangelikale:
Ich glaube daran, dass Bielefeld existiert, denn es wurde mir offenbart, so verkünde ich die frohe Botschaft »Bielefeld existiert«!
Kleriker:
Denn wahrlich, Bielefeld existiert. Glaubt an Bielefeld und ihr werdet nicht irregehen.
Gläubiger:
Ich glaube an die Existenz von Bielefeld.
Atheist:
Bielefeld existiert nicht!
Nihilist:
Bielefeld ist tot!
Paranoider Atheist:
Bielefeld ist das Phantasieprodukt einer faschistoiden Gruppe, die das Konzept Bielefeld nur benutzt, um Leute, die dumm genug sind, an dessen Existenz glauben zu machen.
Vertreter andere Glaubensrichtungen:
Alles Mögliche bis hin zu: Nieder mit Bielefeld!
Agnostiker:
Bielefeld? -Mir doch sch#!@&egal. Ich fahr da eh nicht hin.«
Quelle: www.spin.de
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Dienstag, 11. März 2008
Free Hugs: Liebe, Mitgefühl und Achtsamkeit können so einfach sein...
Link: sevenload.com
Die Free Hugs Campaign (engl. Freie-Umarmungen-Kampagne) ist eine Bewegung, die von dem Australier Juan Mann begründet wurde. Free Hugs nahm, so heißt es, 2004 seinen Anfang ... und findet inzwischen weltweite Verbreitung. Die offizielle Webseite der Kampagne ist www.freehugscampaign.org. Ellen & Stephan Brückner aus Meerbusch bei Düsseldorf sind die »Macher« des Internet-Fernsehsenders SPONDUUN.TV. Von ihnen stammt dieses Video hier.
Sie wollen auch?
Machen Sie es wie NOVELL auf der CeBIT 2008...
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»Ich«
Arvid Leyh in seinem Weblog BRAINLOGS:
Für uns selbst gibt es kaum ein wichtigeres Thema. Und für die Forschung kaum ein umstritteneres. Sind wir wirklich so wichtig, wie wir denken? Was ist das Ich überhaupt? Fragen wie diese bilden ein würdiges Thema für den einhundertsten Braincast.
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Triple P - Ein Programm gibt Eltern und Kindern Hilfe (Prävention statt Therapie)
»Eltern produzieren sie, ohne Risiken und Nebenwirkungen zu bedenken, und nach neun Monaten werden sie frei Haus geliefert - ohne Gebrauchsanweisung. Dann sind sie da, die süßen Kleinen - aber leider sind nicht alle Kinder so pflegeleicht, wie man sich das vorgestellt hatte. Im Entwicklungsverlauf wird es in den meisten Familien zumindest hin und wieder Krisen geben. Ein erheblicher Prozentsatz von Eltern sind im Hinblick auf ihre Erziehungsaufgaben unsicher und zweifeln, ob sie sich richtig verhalten.
Auch ein Blick auf die Ergebnisse der psychologischen Forschung macht deutlich, dass eine positive kindliche Entwicklung keineswegs selbstverständlich ist. Die Prävalenzrate für psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen liegt je nach Literaturübersicht zwischen 17 und 27 Prozent (Anderson & Werry, 1994). Externale Störungen (oppositionelles, aggressives und dissoziales Verhalten) treten häufiger bei Jungen auf, internale Störungen (sozialer Rückzug, ängstlich/depressive Befindlichkeit, körperliche Beschwerden) und Essstörungen häufiger bei Mädchen. Insbesondere aggressives Verhalten scheint über den Entwicklungsverlauf sehr stabil zu sein, das heißt viele der betroffenen Kinder behalten diese Auffälligkeiten von der Kindheit bis in das frühe Erwachsenenalter bei.
Um Fehlentwicklungen vorzubeugen, Eltern und Erzieher zu entlasten sowie die beträchtlichen Folgekosten jugendlicher Verhaltensauffälligkeiten in den Griff zu bekommen, wird es immer wichtiger, präventiv zu arbeiten und nicht erst dann zu handeln, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Ein Programm, mit dem in Australien seit Jahren erfolgreich präventiv gearbeitet wird und das seit 1999 rasch auch in Deutschland Verbreitung findet, ist Triple P. ...«
Link zum vollständigen Beitrag...
Quelle: Kurt Hahlweg und Yvonne von Wulfen in DAS PARLAMENT
Homepage der Initiative Triple P
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Unbewusstes Selbstbild und Partnerschaft
»Fragen Sie sich bei manchen Paaren auch manchmal, wie 'die es eigentlich miteinander aushalten'. Umgangsweisen, die Sie selbst in einer Beziehung ablehnen würden, scheinen dort zu funktionieren. Wieso? In der Forschung über intime Paarbeziehungen hat sich die Psychologie diese Frage ebenfalls gestellt und kommt zu interessanten Ergebnissen über die Formen des Zusammenlebens in Partnerschaften.
Ausgangspunkt für unseren Umgang in engen sozialen Beziehungen sind die Erfahrungen mit Eltern und anderen nahen Bezugspersonen in der Kindheit. Durch diese Erfahrungen entwickeln wir quasi automatisch ein bestimmtes Bild von der eigenen Person und von den anderen. Fühlen wir uns als Kind geschätzt und liebenswert, so können wir ein positives Bild von uns haben mit hohem Selbstwertgefühl. Erfährt man im Gegenteil Ablehnung und Geringschätzung, führt dies zu einem negativen Selbstbild mit dem Gefühl der Wertlosigkeit. Ähnliches gilt auch für unsere Einschätzung des Gegenübers. So können wir andere als vertrauenswürdig und zuverlässig einschätzen, wenn wir entsprechende Erfahrungen gemacht haben. Haben wir andere als abweisend und unzuverlässig erlebt, entwickeln wir ein eher negatives Bild von anderen.
Diese unterschiedlichen Formen der Einschätzung von uns selbst und vom anderen führen zu unterschiedlichen Verhaltensweisen im Umgang mit dem Partner. Die Psychologie nennt das die 'Bindungsstile' und kommt zu folgendem Ergebnis:
- Ein positives Selbstbild verbindet sich mit einem positiven Bild des anderen zum SICHEREN Bindungsstil mit geringer Ablehnung und einem Sich-Wohlfühlen mit Intimität und Autonomie.
- Ein positives Selbstbild verbindet sich mit einem negativen Fremdbild zum GLEICH-GÜLTIG VERMEIDENDEN Bindungsstil, in dem Intimität und Abhängigkeit abgelehnt wird.
- Ein negatives Selbstbild verbindet sich mit einem negativen Bild des anderen zu einem ÄNGSTLICH-VERMEIDENDEN Bindungsstil mit Angst vor Intimität und Beziehungsvermeidung. Was bedeutet das für den Umgang in Paarbeziehungen?«
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Quelle: J. Doll, M. Menth & E. H. Witte: Einstellungen zu Liebe und Partnerschaft: Vier Bindungsstile. In: Zeitschrift für Sozialpsychologie, 1995, 26, 148-159.
Foto: Prof. Dr. Jörg Doll, Lehrstuhl für Soziologie I, Bamberg
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Montag, 10. März 2008
Rückwärtssprache - Tor zum Unbewussten?
Sich seinen Mitmenschen durch Sprache mitzuteilen, ist ein tief verwurzeltes Bedürfnis des Menschen. Die freie Enzyklopädie Wikipedia stuft Sprache als eines der wichtigsten Elemente unserer emotionalen und sozialen Kommunikation ein. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Sprache ein wissenschaftliches Forschungsgebiet ist. Linguistiker beschäftigen sich mit der Frage, über welche systemischen Eigenschaften natürliche Sprache verfügt: Wie ist Sprache aufgebaut? Wie wird Sprache verwendet? Wie wird Sprache erworben? Die Vergleichenden Sprachwissenschaften untersuchen die historischen Ursprünge unserer heutigen Sprachen. Mit den Werken sprachwissenschaftlicher Forschung lassen sich ganze Bibliotheken füllen.
Nähert man sich »Sprache« aus der Perspektive der Bewusstseinsforschung, so wird das Angebot entsprechender Publikationen hingegen mehr als übersichtlich. Der klassische Sprachwissenschaftler wird sich vielleicht auch fragen, warum er sich neben der Untersuchung von Phonetik, Phonologie, Morphologie, Semantik etc. auch noch mit Fragen des menschlichen Bewusstseins beschäftigen soll. Reicht es nicht aus, das Phänomen »Bewusstsein« Psychologen, Neurobiologen und allenfalls noch Medizinern zu überlassen? Bekanntlich ist es diesen Disziplinen bis heute nicht gelungen, eines der letzten großen Mysterien unserer Zeit zu entschlüsseln: Die Frage, was »Bewusstsein« denn genau ist und wie sich im Rahmen
der Evolution aus Zellverbänden ein Konstrukt entwickeln konnte, welches plötzlich über die Fähigkeit verfügte, sich selbst wahrnehmen zu können.
Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit »Rückwärtssprache« und versteht sich als Einladung, sich dieser möglichen Anomalie - so schwierig dies auch ist - aus transdisziplinärer Perspektive, frei von monodisziplinärem Tunnelblick zu nähern. Rückwärtssprache ist weder in der etablierten Sprachwissenschaft noch in Psychologie oder Neurobiologie ein Gegenstand systematischer Untersuchungen. Und wie bei vielen Randthemen im wissenschaftlichen Grenzbereich, so ist auch hier zu erwarten, dass dieses Phänomen aus der Sicht vieler Esoteriker voreilig als real eingestuft wird, während es unter Pseudo-Skeptikern aus dem Umfeld von GWUP und CSICOP vermutlich ebenso voreilig als Täuschung eingestuft wird.
Fortsetzung unter psychophysik.com...
Europatour von Karina Kaiser
Die in Australien lebende Karina Kaiser ist meines Wissens nach die einzige Person, welche das Phänomen »Rückwärtssprache« von der Pike auf (u. a. von ihrem Entdecker David John Oates) erlernt hat und ihre Erfahrungen in deutscher Sprache vermittelt. Eine Schnupper-Sitzung gibt sie via Telefon und Internet. Wer Karina Kaiser persönlich kennenlernen will, dem bieten sich aktuell folgende Möglichkeiten:
Deutschland
29. April - 4. Mai 2008 - Schüler-Seminar Chieming, Chiemsee (geschlossenes Seminar)
14. Mai 2008 - Präsentation Münster, mehr Informationen...
18. Mai 2008 - Workshop Münster, mehr Informationen...
16. Mai 2008 - Präsentation Frankfurt, mehr Informationen...
17. Mai 2008 - Workshop Frankfurt, mehr Informationen...
23. Mai 2008 - Präsentation Gengenbach, mehr Informationen...
24. Mai 2008 - Workshop Gengenbach, mehr Informationen...
30. Mai 2008 - Präsentation München: Reverse Speech und die Apollo-Mondlandungskontroverse, mehr Informationen...
(Auch) Rückwärtssprache entkräftet Apollo-Verschwörungstheorie...
1. Juni 2008 - Vortrag/Seminar Stuttgart, mehr Informationen...
Schweiz
25. April 2008 - Vortrag Basler Psi-Verein, Basel, mehr Informationen...
26. April 2008 - Workshop Basler Psi-Verein, Basel, mehr Informationen...
4. Juli 2008 - Vortrag St. Gallen, mehr Informationen...
5. Juli 2008 - Workshop St. Gallen, mehr Informationen...
England
28-/29. Juni 2008 - Präsentation und Workshop (Info kommt noch)
Weitere Details und Kontakt: www.reversespeechinternational.com
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